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EU-Förderung

EU-Förderung für kleine und mittelständische Betriebe

Voralb
Voralb

Schreiben des Wirtschaftsministeriums vom 15.12.2003 - 3-6074.2/38
Mit dem angeschlossenen Beitrag informiert das Wirtschaftsministerium über drei neue Förderprogramme in der beruflichen Bildung, die ab Februar 2004 angeboten werden. Gegenstand der Förderung ist die Qualifizierung von Un- und Angelernten, die Personalentwicklung und Qualifizierung älterer Arbeitnehmer und die Vermittlung von betriebsspezifischen Kulturtechniken für Aussiedler und Ausländer. Adressaten dieser drei, aus dem Europäischen Sozialfonds geförderten Programme sind kleine und mittelständische Betriebe.
Die Information der antragsberechtigten Betriebe ist Voraussetzung für die Akzeptanz und damit den Erfolg der Programme. Neben der Veröffentlichung in den Zeitschriften der Wirtschaftsorganisationen und einer geplanten Direkt-Mailing-Aktion an die Betriebe, beabsichtigen wir auch die kommunalen Wirtschaftsförderer in einem gesonderten Schreiben auf die Programme hinzuweisen. Darüber hinaus wären wir für weitere Unterstützung dankbar. Diese könnte dadurch erfolgen, dass Sie den beigefügten Beitrag an Ihre Mitglieder mit der Bitte weiterleiten, diesen kostenfrei in den jeweiligen Mitteilungsblättern zu veröffentlichen.

EU-Förderung für kleine und mittelständische Betriebe Künftig können kleine und mittelständische Betriebe auch direkt Gelder aus dem Europäischen Sozialfonds Ziel 3 beantragen. Mit drei neuen Förderprogrammen unterstützt das Wirtschaftsministerium ab Februar 2004 auch Betriebe mit bis zu 250 Mitarbeitern. Gefördert wird in den drei folgenden Bildungsbereichen:

  • Qualifizierung von Un- und Angelernten
  • Qualifizierung und Personalentwicklung für ältere ArbeitnehmerInnen
  • Förderung von Kulturtechniken

Die drei Programme bieten den Betrieben die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter gezielt und betriebsbezogen zu schulen. Durch die Programmform und den damit verbundenen festen Förderrahmen wird die Antragstellung stark vereinfacht und auch für kleinere Betriebe überschaubar. Mit der Übernahme von bis zu 70 Prozent der Kosten bieten die drei Programme auch Betrieben einen Anreiz, die nur über einen geringen Weiterbildungsetat verfügen. Erklärtes Ziel der Förderung ist es, Betriebe zu motivieren, ihren Fachkräftebedarf aus der vorhandenen Belegschaft zu decken und damit auch älteren oder gering qualifizierten Mitarbeitern eine berufliche Perspektive im Unternehmen zu geben. Dies verbessert die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und senkt die Kosten gegenüber der Neueinstellung von höher qualifiziertem Fremdpersonal. Zu den drei, im folgenden kurz dargestellten, Programmen hat das Landesgewerbeamt jeweils ein ausführliches Merkblatt erlassen, das detailliert über Fördervoraussetzungen und - konditionen informiert. Die Merkblätter erhalten Sie beim Landesgewerbeamt Baden- Württemberg, Willi-Bleicher-Straße 19, 70174 Stuttgart oder im Internet unter der Homepage. Bitte beachten Sie jedoch, dass mit der Maßnahme erst begonnen werden darf, wenn eine schriftliche Bewilligung des Landesgewerbeamts vorliegt.

Sonderprogramm zur Qualifizierung Un- und Angelernter

Voralb
Voralb

In Baden-Württemberg sind im Vergleich zu anderen Bundesländern überdurchschnittlich viele Beschäftigte un- und angelernt. Diese Personengruppe ist gleichzeitig am meisten von Arbeitslosigkeit bedroht. Ziel des Sonderprogramms ist es, diesen Beschäftigten einen Berufsabschluss zu vermitteln und so den Arbeitsplatz zu sichern. Gefördert werden 70 Prozent der Fremdkosten (Kurs- und Prüfungsgebühren sowie ggf. Kinderbetreuung) für Lehrgänge, die zu einem anerkannten Abschluss führen. Die Qualifizierung muss bei einem Bildungsträger oder in Kooperation mit einem Bildungsträger erfolgen. Begleitend zur Qualifizierungsmaßnahme wird auch eine sozialpädagogische Betreuung anteilig gefördert.

Sonderprogramm zur Qualifizierung und Personalentwicklung

Für ältere ArbeitnehmerInnen
Bei diesem Programm steht die Qualifizierung und Personalentwicklung für ältere Arbeitnehmer im Vordergrund. Damit soll einem sich bereits jetzt abzeichnenden, demographisch bedingten Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. Durch eine frühzeitige und professionelle Personalentwicklung für ältere Mitarbeiter soll deren Erfahrungspotential auch künftig in dem Unternehmen verfügbar sein. Mit Hilfe einer externen Unternehmensberatung soll ein unternehmensbezogenes Konzept für ältere Arbeitnehmer erstellt werden. Die Auswahl des Beratungsunternehmens ist dabei freigestellt. Die Förderung besteht in einem Zuschuss von bis zu 70 Prozent (höchstens jedoch 456,00 Euro je Beratung) für maximal 30 Beratungstage innerhalb von zwei Jahren.

Sonderprogramm zur Förderung von Kulturtechniken

Luftbild Eschach
Luftbild Eschach

Das Programm dient der vorbereitenden Schulung, besonders für Aussiedler und ausländische Mitarbeiter. Oftmals ist der Erfolg von Qualifizierungsmaßnahmen aufgrund mangelnder erforderlicher Kenntnisse der Kulturtechniken (deutsche Sprache, Mathematik, usw.) gefährdet oder nicht möglich. Mit der Einführung des oben genannten Programms soll es gelingen, flächendeckend aber betriebsbezogen die Vermittlung von Kulturtechniken zu unterstützen. Gefördert werden 70 Prozent der angemessenen Qualifizierungsausgaben, insbesondere für die Vermittlung von Deutschkenntnissen, Grundlagen der Mathematik sowie Grundkenntnissen des Wirtschafts- und Sozialsystems. Voraussetzung bei allen drei Förderprogrammen ist, dass die Unternehmen in den vergangenen drei Jahren insgesamt nicht mehr als 100.000 Euro staatliche Förderung erhalten haben und damit unter die notifizierungsfreie Kleinbetragsregelung (de-minimis-Beihilfe) der EU fallen.

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Für weitere Auskünfte steht Ihnen das Landesgewerbeamt Baden-Württemberg gerne zur Verfügung.
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